Primitive Jagd - NaturLeben

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Primitive Jagd

In der heutigen Zeit ist der Konsum von Fleisch keine Notwendigkeit. Wir haben die Möglichkeit uns über das ganze Jahr mit energiereicher, pflanzlicher Nahrung, von nah und fern, zu versorgen. Wir gehen einfach in ein Geschäft und holen uns was wir wollen.
Wir können uns beim Einkauf viele Gedanken machen über die Nachhaltigkeit, den Energie- und Wasserverbrauch, die mit der Herstellung unserer Nahrung verbunden sind.
Doch oft ist es nicht einfach zu erfassen, was es alles braucht, damit gewisse Dinge auf unserem Teller landen. Speziell bei der Produktion von tierischer Nahrung gibt es grosse Missstände, denen wir entgegenwirken können, wenn wir zum Beispiel einfach weniger Fleische essen und darauf schauen woher die Produkte kommen.
Wenn wir uns ganz darauf konzentrieren würden, unsere Nahrung ausschliesslich aus der Region zu beziehen, könnte es jedoch schwierig werden ganz ohne tierische Nahrung auszukommen. Würden wir uns über das ganze Jahr direkt aus der Natur ernähren, wie es unsere Vorfahren als Jäger und Sammler gemacht haben, kann man die Möglichkeit einer Fleischlosen Ernährung sogar ausschliessen. Da es auf unserm Breitengrad schlichtweg nicht machbar wäre. Wir könnten über den Winter unsere Sippe nicht genügend ernähren.
 
So ist das Thema Jagd und alles was damit verbunden ist, von den Überlebenstechniken, die wir, oder unsere Nachkommen womöglich wieder brauchen werden, nicht weg zu denken. Die Art und Weise der Jagd und der Umgang mit den Wesen die mit uns das Leben auf der Erde teilen spielt hierbei eine grosse Rolle. So gibt es eine faire Jagd, die gar zum Wohlergehen ganzer Wildtierbestände beitragen kann. Es wird nicht wahllos getötet, sondern genau beobachtet, um das richtige Tier auszuwählen. Mit primitiven Jagdtechniken (ohne Gewehr und Zielfernrohr), ist es notwendig sehr nahe heran zu kommen, womit man dem Tier auch eine Chance gibt, so clever und aufmerksam zu sein um zu entkommen und weiterhin für seine Verwandten da zu sein. Auch selber muss man sehr geübt und aufmerksam sein um eine Chance zu haben. Für Stalking Wolf war eine faire Jagddistanz; 5m.
 
Ausserdem gehört das Wissen, wie man das ganze Tier (Fleisch, Haut, Knochen, Sehnen, Innereien, etc.) verwerten kann genauso zu einer Achtsamen Jäger*in, wie die nachhaltige Herstellung von Jagdwaffen, Fallen und Werkzeugen. Denn nicht nur das Tier lässt sein Leben, sondern auch die Pflanzen, die man zur Herstellung von Waffen und Fallen benötigt.
 
In diesem Kurs widmen wir uns voll und ganz der Jagd. Wir werden Verschiedene Jagdwaffen herstellen und üben damit umzugehen. Wir werden die Landschaft in der wir während dieser Woche umhergehen, lesen und studieren. Weiter werden wir uns üben im Spurenlesen, Pirschen, Tarnen und auch im Fallenstellen und Ansitzen.
 
Alle werden in diesem Kurs erleben wie das Eintauchen in diese lebenserhaltende Thematik, unsere Sinne und unsere Herzen für die Realität in der wir leben weiter zu öffnen vermag. Das Zusammensein und Geschichten Teilen am Feuer wird diese Woche so rund und unvergesslich machen, dass wir uns alle jetzt schon auf die «Primitive Jagd 2» freuen können😊

- Voraussetzung: Grundkurs

- Dauer: 6 Tage
- Kursort: Trin Mulin
- Kosten: CHF 580.– (inkl. Kost und Logie)
- Termine: 03. - 09.10.2021
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